Ernährung

Da der Dogo Argentino zu den großen Hunderassen zählt ist die Auswahl des richtigen Futters enorm wichtig.
Wir Innerhalb des Dogo Club Deutschlands raten zum Verfüttern von Nassfutter im Zusammenhang mit eigen Zugaben von  Gemüsen, Kartoffeln, Reis oder auch gerne mal Nudeln. Wir vermeiden Getreidehaltige Futter und Futter deren Proteinquellen nicht  nachgewiesen tierisch sind. Auch ist auf eine Nutzung von Tierischen Abfällen und Zusatzstoffen innerhalb des Futters zu achten (Konservierungstoffe, Chemische Zusätze, etc.) diese erachten wir als ein NO GO.

Das richtige Hundefutter zu finden, gleicht einer Sisyphusarbeit. Hunderte Futterhersteller behaupten von sich, das beste und gesündeste Produkt zu verkaufen. Sie und Ihr Hund, bestimmt aber auch viele andere Hundebesitzer können diese Aussagen nur schwer überprüfen. Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung sorgt dafür, dass der Hund gesund und munter bleibt. Deshalb ist es ohne Frage wichtig, dass Sie als Hundebesitzer sich im Klaren sein müssen, worauf es beim Hundefutter ankommt und auf welche Inhaltsstoffe besonders Wert gelegt werden sollte.

Die Liste ernährungsbedingter Krankheiten bei Haustieren ist
lang. Über- oder Untergewicht, Mangelerscheinungen, Koliken,
Magengeschwüre, Atemwegs- und Hautprobleme oder
allergische Erkrankungen sind oft die Folge falscher Fütterung.
Eine Futterumstellung nach kompetenter Beratung kann eine
Heilung herbeiführen oder bei chronischen Erkrankungen wie
Cushing, EMS und Kolikanfälligkeit helfen. Bei vielen
Erkrankungen wie Arthrosen, Nieren- und Herzleiden ist die
richtige Fütterung oder eine spezielle Diät eine enorme
Unterstützung für die tierischen Patienten.

Schon vor mehr als 2000 Jahren sagte Hippokrates:

„Deine Nahrung sei Deine Medizin!“ 

Im heutigen Sinne müssen wir daher auch zugeben, dass die Mehrzahl der dramatisch verlaufenden Erkrankungen (z. B. Diabetes mellitus, Leber- und Nierenerkrankungen, chronischen Durchfällen, allergischen Hauterkrankungen und Krebs und viele mehr) ernährungsbedingt sind In unzähligen Fällen können wir durch die Nahrungsumstellung auf die Tiernahrung viele Erkrankungen erfolgreich heilen, die bislang als schwer therapierbar galten und nur mit nebenwirkungsreichen Medikamenten behandelt werden konnten. 

Ein weiterer wesentlicher Aspekt führt uns wiederum zur chemiefreien Ernährung; nämlich das Übergewicht bzw. die Fettsucht vieler Hunde und Katzen. Wie die Erfahrung zeigt, nehmen die meisten unserer übergewichtigen Patienten nach der Umstellung  ab, ohne jedoch zu Hungern. Der Effekt dürfte über eine Aktivierung des bislang geblockten Stoffwechsels führen, die es ermöglicht die Fettdepots aufzulösen. Nachdem der Organismus keine chemischen Zusätze entgiften oder ablagern muss, stehen alle Enzyme im Körper für die Nahrungsumsetzung zur Verfügung.  

Quellennachweis:     Dr. Markus Kasper                    Dr. Günther Wanivenhaus